Anbieterwechsel

Stromanbieter wechseln

  • Wie finde ich den passenden Stromlieferanten?
    Am besten und schnellsten mit unserem Strompreisrechner. Zur Berechnung einfach den Strom-Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) und Ihre Postleitzahl eingeben. Ihren Stromverbrauch finden Sie auf der aktuellen Stromrechnung. Sie können aber auch folgende Richtwerte heranziehen: 

    Singles: 1.500 kWh/Jahr
    Paare: 2.800 kWh/Jahr
    Kleinfamilien: 4.000 kWh/Jahr
    Familien: 6.000 kWh/Jahr
  • Worauf muss man bei Stromanbieterwechsel achten?
    Ein Punkt sind die Preisgarantien, die die Stromlieferanten anbieten. Ebenso sollten Laufzeiten und Kündigungsfristen beachtet werden. Empfehlung: nicht länger als 12 Monate an den neuen Anbieter binden. Je kürzer die Vertragsbindung im Strommarkt ist, umso flexibler bleibt man als Endkunde. Die Kündigungsfrist sollte nicht länger als drei Monate sein. Man sollte darauf achten, dass der Stromvertrag im Fall von Preissteigerungen ein Sonderkündigungsrecht beinhaltet.
  • Wie funktioniert ein Anbieterwechsel?
    Der Stromanbieterwechsel ist einfach und birgt keinerlei Risiken für den Verbraucher. Man sucht sich den passenden Stromanbieter aus und lässt sich die Vertragsunterlagen zuschicken. Nachdem man den unterzeichneten Vertrag an den neuen Stromanbieter geschickt hat, übernimmt dieser die restlichen Formalitäten, darunter die Kündigung beim bisherigen Stromversorger. Dabei ist es üblich, dass der neue Anbieter für die Wechselprozedur keine Extra-Gebühr verlangt. Bis zur Umstellung kann es dann noch etwas dauern. Wenn die kompletten Anmeldeunterlagen bis zum 10. eines Monats zurückgeschickt wurden, erfolgt der Wechsel in der Regel zu Beginn des übernächsten Monats. Der Stromzähler muss nicht ausgetauscht werden.
  • Kann der Wechsel zum Stromausfall führen?
    Nein es wird keinen Stromausfall geben, denn per Gesetz ist der lokale Stromversorger dazu verpflichtet, alle Haushalte stets mit Strom zu versorgen - auch wenn er nicht mehr Vertragspartner ist. Er kann also den Strom nicht einfach abstellen, weil ein Kunde gekündigt hat. De facto kommt auch nach dem Anbieterwechsel der Strom weiterhin vom lokalen Versorger. Der neue Anbieter stellt nur die von seinem Kunden benötigte Strommenge in das allgemeine Netz ein und zahlt dem lokalen Versorger eine so genannte Durchleitungsgebühr für den Transport bis in den Haushalt.